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Creabis Blog

Als Gründer und Geschäftsführer der Creabis GmbH interessieren mich alle Aspekte rund um unsere Technologien, Materialien, Anwendungen unserer Kunden und Neuigkeiten ganz besonders. Ich bin mittendrin und immer dabei.

Nov
17

Live von der formnext 2016 - Tag 2

Heute habe ich mich überwiegend mit dem Thema Metall-Druck beschäftigt und da sind eindeutig zwei wichtige Trends zu beobachten. Einerseits der stetige Fortschritt in der Industrialisierung und Automation der Systeme bei den großen, etablierten Herstellern. EOS, SLM, Trumpf bieten Mehrlaser-Systeme an, die erhebliche Fortschritte in der erzielbaren Baugeschwindigkeit bieten.

Dazu passend findet die Integration in die Industrie 4.0 statt, verknüpft mit automatisierten Handlingslösungen für das nicht unkritische Pulvermanagement. 



Additive Industries zeigt mit der imposanten MetalFab1 ein System, in dem neben 2 Baukammern mit multiplen Lasern auch gleich die notwendige Wärmenachbehandlung automatisiert integriert ist.

Andererseits kommen auch hier neue Hersteller auf den Markt, um mit ihren kleinen Systemen das Metall-Lasersintern zu Preisen unterhalb von 200.000€ oder gar 100.000€ zu realisieren. Es bleibt spannend zu sehen, ob es hier eine ähnliche Entwicklung geben wird bei der FDM-Drucktechnik im Kunststoffbereich. 

Besonders zu nennen ist sind hier Farsoon FS121M, die in Europa über die Firma LSS vertrieben wird. Sie bietet einen Bauraum von 120x120x100 mm³ und verbaut alle üblichen Materialien. Dabei liegt der Preis deutlich unter 200.000€.

Die Firma O.R. Lasertechnologie  zeigt ihr neues System ORLAS CREATOR, welches ab Mitte 2017 zu einem Preis deutlich unter 90.000€ verfügbar sein wird.

Auch sehr interessant erscheint mir das Projekt des Fraunhofer-Instituts aus Aachen, das eine Anlage für Metalldruck auf Basis einfachster Komponenten zu einem Zielpreis von lediglich 30.000€ anbietet. Für diesen Preis überrascht die Qualität der gezeigten Bauteile, auch wenn das Materialspektrum derzeit noch eingeschränkt ist und noch viele ToDo´s auf der Entwicklungsliste stehen.

Alles in allem kann ich ein positives Résumé ziehen: Die formnext ist eine sehr spannende und informative Messe, die ihrem Ruf wieder einmal gerecht geworden ist.

Und was uns angeht: Lassen Sie sich überraschen, welche der genannten Systeme wir Ihnen nächstes Jahr im Portfolio der Creabis GmbH vorstellen und anbieten werden... 

Mit besten Grüßen von der Heimfahrt nach München
Ralf Deuke

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Nov
16

Live von der formnext 2016 in Frankfurt - Tag 1

Zu der wichtigsten Messe im Bereich der additiven Fertigung haben alle großen, kleinen, innovativen Hersteller von Maschinen und Materialien ihr Kommen angekündigt. Damit ist für uns als 3D Druck-Dienstleister der Besuch dort ein willkommener Pflichttermin. Von den bedeutenden Herstellern (EOS, 3D Systems, Stratasys) gibt es im Bereich Kunststoff nicht wirklich viel Neues zu berichten; hier ein kleines Facelift, da ein wenig Kosmetik, aber keine wirkliche Innovation.
Ganz anders schaut es bei den Herstellern aus der zweiten Reihe aus:

Prodways (www.prodways.com) präsentiert mit der Promaker 1000 das erste professionelle Lasersintersystem unter 100.000€ bei gleichzeitig interessanten technischen Features.

German RepRap (www.germanreprap.com) zeigt den X500 Drucker, der mit seinem völlig neuen, wassergekühlten Druckkopf auch technische Serienmaterialien (PA6, PA6.6GF, etc.) verarbeiten kann. Außerdem ein Verfahren, mit dem Silikon gedruckt werden kann. Es handelt sich noch um eine Versuchsmaschine, doch der Prozess ist stabil und liefert erstaunlich gute Ergebnisse, die zu 90% mit spritzgegossenem Silikon vergleichbar sind.

Kühling&Kühling (www.kuehlingkuehling.de) stellt seinen äußerst stylischen Tripod-Drucker VP75 vor, der speziell für die Verarbeitung von Polycarbonaten für Serienanwendungen optimiert ist und durch aufwendige Online-Diagnostik besticht.

EVO-Tech aus Österreich (www.evo-tech.eu) zeigt ihren ebenfalls für High-Performance-Materialien (PPS, ABS-FR, ASA, HIPS, POM) entwickelten Drucker EVO-lizer sowie einen Prozess, bei dem nach dem Drucken von metallgefülltem Filament durch einen nachgeschalteten Sinterprozess der Trägerkunststoff verbrannt und das enthaltene Metall versintert wird, um so zu einem Metallbauteil zu kommen.

hp (www.hp.com)
Eyecatcher der Messe ist mit Sicherheit deren riesiger Stand. Vorgestellt werden erstmals nicht nur Bauteile, sondern die komplette Prozesskette mit bauenden Maschinen des Typs HP Jet Fusion 4200. Ausgeliefert werden sollen kommerzielle Systeme in Q2/2017.


Insgesamt also viel Neues und die Feststellung, dass sich mit hp (Kunststoff-Lasersinter-Systeme), Siemens (Software/Steuerung), BASF und DSM (Materialien), GE (Kauf von DMLS-Herstellern) mittlerweile auch große, weltweit agierende Konzerne intensiv mit dem Thema additive Fertigung befassen...


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Nov
17

formnext 2015 Teil 2

Am Nachmittag habe ich mich mehr mit den interessantesten Neuentwicklungen beschäftigt; ganz oben steht dabei die neue Metall-Lasersinteranlage von Trumpf, die Truprint 1000; es ist eine super kompakte Anlage mit einem Bauraum von 100mm Durchmesser und 100mm Bauhöhe, es können mit einem 200W Laser alle gängigen Materialien verbaut werden, das Servicekonzept ist überzeugend und die Maschine besticht durch ihren einfachen und durchdachten Aufbau. Kurz gesagt: eine Maschine, wie ich sie von einem klassischen Werkzeugmaschinen-Hersteller erwarte. Mehr Informationen zu dieser Maschine mit einem Startpreis unterhalb von 200T€ unter: https://www.de.trumpf.com/de/produkte/lasertechnik/produkte/3-d-drucksysteme.html
Ein weiteres interessantes neues System ist die Kunststoff-Lasersinteranlage von Ricoh, die AM S5500P. Hier handelt es sich um eine Anlage mit einem Bauraum von 500x500x500mm3, die mit einem Roller-basierten Recoatingsystem und einem Temperaturbereich bis 200°C in der Lage ist, neben den bekannten PA11- und PA12-Werkstoffen auch PA6 (glasperlengefüllt) und PP (ungefüllt) zu verbauen. Der Verkaufsstart der Maschine in Europa ist für Frühjahr 2016 geplant, der Verkaufspreis steht noch nicht fest. Nähere Informationen zur Maschine unter https://www.ricoh.com/release/2015/1027_1.html
Zusammenfassend kann ich also feststellen, dass nach langer Zeit endlich zusätzliche Hersteller mit ernstzunehmenden Maschinen auf den Markt drängen und für weiteren Fortschritt in den Technologien bzw. den zur Verfügung stehenden Materialien sorgen.
Über die Formnext selbst behaupte ich, dass sie das Potential zur weltweiten Leitmesse im Bereich Additive Fertigung hat und klar in die Fußstapfen der früheren Euromold tritt. Dafür spricht die Vielfalt der großen Aussteller und die Internationalität der Besucher. Wer also diese Woche noch Zeit hat und sich über neueste Trends informieren will, sollte den Weg nach Frankfurt machen und diese Messe besuchen.
Mit besten Wünschen für eine weiterhin erfolgreiche und vor allem sichere Woche

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Nov
17

Live von der formnext 2015 in Frankfurt

Nachdem im letzten Jahr entschieden wurde, dass die ehemalige Leitmesse Euromold in Frankfurt durch die formnext ersetzt wird und die Euromold im September 2015 nur mäßige Besucherzahlen aufweisen konnte, war es spannend, wie die formnext starten würde: Nach den ersten 4 Stunden lässt sich sagen - erfolgreich!
Alle großen Maschinenhersteller (EOS, 3DSystems, Concept Laser, Stratasys) sind mit ihren gewohnt großen Messeständen und allen verfügbaren Technologien anwesend; die Besucherzahlen für den ersten Tag recht ordentlich; das Publikum so, wie es von der ehemaligen Euromold bekannt ist.
Was gibt es nach 4 Stunden schon an Neuem zu berichten:
Impression von der formnext 2015 Mit der Firma Prodways scheint sich ein neuer großer Spieler zu etablieren; Technologien wie Stereolithographie-ähnlicher DLP-Druck, Lasersinteranlagen des chinesischen Herstellers Farsoon und die Kompetenz eines bekannten Dienstleisters (Initial) und Serviceanbieters (LSS) verbinden sich zu einem interessanten Gesamtpaket.
Impressionen von der formnext 2015Im Metallasersintern sind sowohl bei EOS mit der M100 als auch bei neuen, bisher unbekannten Herstellern kleine, kompakte Anlagen verfügbar.
Im Kunststofflasersintern sind erste Open-Source Anlagen im Preissegment unter 10.000 Euro verfügbar (Sinterit).
Dyemansion stellt die erste vollautomatische Färbemaschine für Lasersinterteile vor. Also eine spannende Messe mit interessanten Neuigkeiten ..... Mehr davon heute Abend im Update nach dem ersten Tag.
Mit besten Grüßen aus Frankfurt

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